
Der Monat der schwarzen Geschichte in Großbritannien wird gefeiert: Fünf schwarze Pioniere aus Großbritannien, die Sie kennen sollten
Wann ist der Black History Month in Großbritannien?
Der Oktober ist im Vereinigten Königreich ein besonderer Monat, in dem die Beiträge, Kämpfe und Errungenschaften schwarzer Menschen in Großbritannien gefeiert und gewürdigt werden. Der Black History Month bietet Gelegenheit zum Nachdenken, zur Bildung und zum Dialog über die wichtige Rolle, die Schwarze Menschen bei der Gestaltung des Landes gespielt haben. Hier sind fünf bemerkenswerte Schwarze Menschen aus dem Vereinigten Königreich, deren Geschichten erzählt und gefeiert werden sollten.
UK Black History Month: Diane Abbott
Diane Abbott hat eine bahnbrechende Geschichte, die sich sehen lassen kann. Sie war die erste schwarze Frau, die 1987 ins Unterhaus gewählt wurde. Mit ihrer Wahl durchbrach sie gläserne Decken und öffnete Türen für künftige Generationen von Politikern, die Schwarzen und ethnischen Minderheiten angehören. In ihrer langen Karriere hat sich Abbott für Themen wie Gesundheitsversorgung, Bildung und soziale Gerechtigkeit eingesetzt. Sie war eine lautstarke Kritikerin der Rassenungleichheit und ist weiterhin eine einflussreiche Stimme in der britischen Politik.
UK Black History Month: Sir Lenny Henry
Man kann nicht über britische Unterhaltung sprechen, ohne Sir Lenny Henry zu erwähnen. Der Komiker, Schauspieler und Autor ist eine feste Größe im britischen Fernsehen, seit er 1975 im Alter von nur 16 Jahren die Talentshow "New Faces" gewann. Sein Einfluss geht jedoch über die Unterhaltung hinaus. Im Jahr 2009 war er Mitbegründer der Wohltätigkeitsorganisation Comic Relief, die bisher über eine Milliarde Pfund für die Armutsbekämpfung gesammelt hat. Henry ist auch ein Verfechter der Vielfalt in den Medien und fordert die Sender auf, die multikulturelle Vielfalt des Vereinigten Königreichs besser darzustellen.
UK Black History Month: Olive Morris
Obwohl sie im Alter von 27 Jahren starb, hinterließ Olive Morris einen unauslöschlichen Eindruck in der britischen Bürgerrechtslandschaft. Die in Jamaika geborene und in Südlondon aufgewachsene Morris war ein aktives Mitglied des Black Panther Youth Collective. Sie war eine prominente Aktivistin, die gegen Rassen- und Geschlechterdiskriminierung kämpfte. Olive war Mitbegründerin der Brixton Black Women's Group und der Organization of Women of African and Asian Descent (OWAAD). Ihr Aktivismus legte den Grundstein für viele nachfolgende Initiativen für soziale Gerechtigkeit.
UK Black History Month: John Archer
Die Geschichte von John Archer wird oft übersehen, aber seine Errungenschaften waren geradezu bahnbrechend. Der in Liverpool als Sohn eines barbadischen Vaters und einer irischen Mutter geborene Archer war einer der ersten Schwarzen, die im Vereinigten Königreich ein öffentliches Amt bekleideten, als er 1906 zum Ratsmitglied von Battersea gewählt wurde. Noch beeindruckender ist, dass er 1913 zum Bürgermeister von Battersea gewählt wurde und damit die Rassenschranken in einer Zeit durchbrach, in der derartige Leistungen fast undenkbar waren. Archer setzte sich für die Verbesserung des Wohnungswesens und der sozialen Dienste ein und bewirkte so eine spürbare Veränderung in seiner Gemeinde.
UK Black History Month: Mary Seacole
Mary Seacole ist eine Heldin, deren Geschichte oft von ihrer Zeitgenossin Florence Nightingale überschattet wurde. Die auf Jamaika geborene Seacole kam nach England und bot ihre Fähigkeiten als Krankenschwester während des Krimkriegs an. Als sie abgewiesen wurde, finanzierte sie ihren Weg an die Front selbst und gründete das "British Hotel", einen Ort, an dem sich verwundete Soldaten ausruhen und erholen konnten. Ihre Bemühungen retteten zahllose Leben, doch ihre Verdienste blieben bis vor wenigen Jahren weitgehend unerkannt.
UK Black History Month Vermächtnisse
Der Black History Month erinnert daran, dass die Geschichte des Vereinigten Königreichs aus dem Leben und den Beiträgen von Menschen unterschiedlichster Herkunft gewebt ist. Diese fünf Persönlichkeiten repräsentieren nur einen Bruchteil der vielen schwarzen Briten, die das Land zu dem gemacht haben, was es heute ist. Indem wir ihre Leistungen feiern und anerkennen, halten wir ihr Vermächtnis lebendig und inspirieren künftige Generationen.